Präzisionsfütterung geht weit über die Zubereitung der richtigen Futterration hinaus. Es bedeutet, sicherzustellen, dass die Landwirte tatsächlich das verladen, mischen und ausbringen, was sie geplant haben.
Jeder Schritt kann zu Abweichungen führen. Die Zusammensetzung der Zutaten ändert sich im Laufe der Zeit. Das Bedienpersonal kann Mengen einfüllen, die vom Sollwert abweichen. Auch die Mischbedingungen können variieren, und jede Gruppe erhält möglicherweise eine andere Futtermenge als geplant.
Daher erfordert eine effektive Präzisionsfütterung eine Konnektivität.
Das „Dinamica Generale Precision Feeding Ecosystem“ vereint Fütterungssoftware, NIR-Analyse, Wägetechnologien und Maschinensteuerung. Gemeinsam verbinden diese Technologien alle Phasen des Fütterungsprozesses miteinander.
Planen. Analysieren. Beladen. Mischen. Entladen. Überwachen und optimieren.

Das Ziel ist einfach: Die alltäglichen Fütterungsabläufe sollen in messbare Prozesse umgewandelt werden, und anhand realer Daten soll die Fütterungsleistung kontinuierlich verbessert werden.
Jeder Fütterungsvorgang beginnt mit einem Plan. Mit DTM – Daily TMR Managerkönnen Landwirte und Berater Rationen, Zutaten, Tiergruppen und Fütterungsmengen festlegen.
DTM wandelt diese Informationen in eine übersichtliche Übersicht für den gesamten Fütterungsprozess um.
Dadurch wissen die Betreiber, was sie füttern müssen, wie viel sie zubereiten müssen und welche Gruppe die jeweilige Ration erhalten soll.
Die Planung stellt jedoch nur den ersten Schritt dar. Um die Futterration genau zusammenzustellen, müssen Landwirte zudem die tatsächlichen Eigenschaften ihrer Zutaten kennen.
Futtermittelzutaten verändern sich naturgemäß im Laufe der Zeit. So kann beispielsweise Silage je nach Erntegebiet, Lagerbedingungen oder Feuchtigkeitsgehalt variieren. Auch Unterschiede zwischen einzelnen Chargen können sich auf die Nährstoffzusammensetzung auswirken. Aus diesem Grund spiegeln theoretische Werte oder gelegentliche Laboranalysen nicht immer das Futter wider, das Landwirte tatsächlich tagtäglich verwenden.
Dinamica Generale bietet verschiedene NIR-Lösungen an, darunter EVONIR, AGRINIR und X-NIR, um Futtermittel und Grünfutter direkt dort zu analysieren, wo Landwirte die Informationen benötigen.
Je nach Anwendungsbereich und Kalibrierung messen diese Technologien Parameter wie Trockenmasse, Eiweiß, Ballaststoffe und andere Nährwerte.
Folglich können Landwirte und Berater mit der tatsächlichen Zusammensetzung der Zutaten arbeiten, anstatt sich ausschließlich auf geschätzte Werte zu stützen.
Bessere Informationen zu den Inhaltsstoffen schaffen eine solidere Grundlage für den nächsten Schritt: die genaue Dosierung.

Sobald der Landwirt die Futterration festgelegt und die Inhaltsstoffe bewertet hat, kommt es auf die Umsetzung an.
Selbst eine perfekt zusammengestellte Ration kann sich verändern, wenn der Bediener von einer Zutat zu viel oder zu wenig dosiert.
Die Wiegesysteme von Dinamica Generale zeigen das Gewicht während des gesamten Beladungsprozesses in Echtzeit an. Die Bediener können die geplante Reihenfolge der Zutaten einhalten und die tatsächliche Menge kontinuierlich mit dem Sollwert vergleichen.
Ein genaues Wiegen verringert daher Abweichungen zwischen geplanten und tatsächlichen Mengen.
Das Konzept ist einfach: die richtige Zutat in der richtigen Menge.
Eine präzise Beschickung schafft zudem die richtigen Voraussetzungen für einen gleichmäßigen Mischvorgang.
Die richtigen Mengen allein garantieren noch kein gutes TMR. Landwirte benötigen zudem einen effektiven und reproduzierbaren Mischvorgang.
Das Ziel geht über das bloße Umrühren der Zutaten im Mischwagen hinaus. Ein guter Mischvorgang sollte eine homogene und gleichmäßige Total-Mischration ergeben.
Das Ergebnis kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter die Mischzeit, die Reihenfolge der Zutaten und die täglichen Arbeitsabläufe.
Durch die Kontrolle dieser Faktoren können die Betreiber die Futterzubereitung von Charge zu Charge einheitlicher gestalten.
Eine höhere Wiederholbarkeit des Prozesses trägt zudem dazu bei, Schwankungen im endgültigen TMR zu begrenzen. Eine homogenere Ration kann wiederum die Möglichkeit für die Tiere verringern, einzelne Bestandteile herauszusuchen.
Das Ziel ist klar: Die präzise dosierten Zutaten sollen zu einem homogenen und reproduzierbaren TMR verarbeitet werden.
Die nächste Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass jede Gruppe die Informationen korrekt erhält.
Die präzise Zuführung wird nach dem Mischen fortgesetzt.
Die Bediener müssen das zubereitete TMR weiterhin zur richtigen Zeit und in der geplanten Menge an die richtige Gruppe ausliefern.
Während der Verteilung helfen die Wiegesysteme von Dinamica Generale und DTM den Bedienern dabei, zu erfassen, wie viel Futter sie an jede Gruppe ausgeben.
Landwirte können dann die Zielmengen mit den tatsächlichen Liefermengen vergleichen und mögliche Abweichungen feststellen.
Dadurch wird der Fütterungsprozess um eine weitere Kontrollebene erweitert: Die richtige Ration. Die richtige Gruppe. Die richtige Menge.
Die Fütterung stellt jedoch nicht das Ende des Prozesses dar. Die bei der täglichen Fütterung erhobenen Daten können wertvolle Informationen darüber liefern, was geschehen ist und was die Landwirte verbessern können.
Befindet sich die DTM-App im Scale-Control-Modus, können Bediener die Wiegevorgänge sowohl beim Be- als auch beim Entladen direkt über ihr Smartphone steuern.
Die App ist über Bluetooth mit kompatiblen Wiegeanzeigegeräten von Dinamica Generale verbunden und zeigt die für die Umsetzung des Fütterungsplans erforderlichen Informationen direkt am Einsatzort an.
Während des Beladens können die Bediener die Reihenfolge der Zutaten verfolgen und die Soll- und Ist-Mengen vergleichen. Während des Entladens können sie die an jede Gruppe gelieferte Menge überwachen.
Dadurch entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem Fütterungsplan und dessen Umsetzung am Mischwagen.
Planen Sie in DTM. Führen Sie die Maßnahmen mit der DTM-App aus. Überwachen Sie die Ergebnisse in DTM.
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Nach der Zubereitung und Ausgabe der Verpflegung stellt sich eine entscheidende Frage:
Entsprach der tatsächliche Fütterungsvorgang dem Plan?
DTM erfasst und strukturiert Fütterungsdaten, um Landwirten, Beratern und Betriebsleitern bei der Beantwortung dieser Frage zu helfen. Die Nutzer können Kennzahlen wie geplante gegenüber tatsächlichen Mengen, Futterrückstände, Trockenmasseaufnahme, Futterverwertungsgrad, IOFC, Zutatverbrauch und Fütterungskosten überwachen.
Diese Kennzahlen wandeln alltägliche Fütterungsvorgänge in messbare Informationen um.
So können beispielsweise zunehmende Futterrückstände darauf hindeuten, dass die ausgelieferten Mengen überprüft werden müssen. Preisänderungen bei den Zutaten können deren Auswirkungen auf die Rationskosten aufzeigen. Darüber hinaus können Abweichungen zwischen geplanten und tatsächlichen Mengen dabei helfen, Probleme bei der Fütterungsdurchführung zu erkennen.
Daher dienen Daten nicht nur dazu, festzuhalten, was geschehen ist.
Dies trägt dazu bei, den weiteren Verlauf zu verbessern. Der gesamte Fütterungsprozess wird zu einem kontinuierlichen Kreislauf: Messen. Verstehen. Verbessern.


Der wahre Wert von „Precision Feeding“ liegt in der Vernetzung aller einzelnen Schritte.
Die Fütterungssoftware liefert den Plan, doch für eine präzise Umsetzung ist auch das Wiegen erforderlich. Die NIR-Analyse liefert zusätzliche Informationen über die tatsächliche Qualität der Futtermittelzutaten. Gleichzeitig zeigen Überwachungsinstrumente, was während der Beladung und der Auslieferung geschehen ist.
Wenn all diese Technologien zusammenwirken, fließen Daten über den gesamten Fütterungsprozess hinweg.
PLANEN → ANALYSIEREN → LADEN → MISCHEN → LIEFERN → ÜBERWACHEN & OPTIMIEREN
Dies ist das Konzept, das dem „Dinamica Generale Precision Feeding Ecosystem“ zugrunde liegt.
Dinamica Generale vereint die Futterrationsplanung, die Inhaltsstoffanalyse, das Wiegen, die Fütterungsdurchführung und die Leistungsüberwachung in einem einzigen Prozess.
Dadurch erhalten Landwirte eine bessere Kontrolle über die täglichen Fütterungsabläufe. Zudem können sie die Gleichmäßigkeit verbessern und zuverlässige Informationen nutzen, um sowohl ernährungsbezogene als auch wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen.