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Rückverfolgbarkeit von Maissilage: Von der Ernte über den Bunker-Silo bis zur Fütterung

Die Qualität von Maissilage beginnt im Feld und wird zum Zeitpunkt der Ernte bestimmt. Trockensubstanz, Stärke, Ballaststoffe und andere Nährwertparameter können sowohl innerhalb desselben Feldes als auch zwischen verschiedenen Feldern erheblich variieren. Aus diesem Grund ist die Rückverfolgbarkeit unerlässlich, um nicht nur zu erfassen, wie viel Maissilage während der Ernte geerntet wurde, sondern auch die tatsächliche Qualität des Materials zu ermitteln, das in das Silosilo gelangt.

Die Technologien von Dinamica Generale ermöglichen die Verknüpfung von Echtzeit-NIR-Analysen, Wiegedaten, GPS-Informationen und Lagerverwaltung und schaffen so einen lückenlosen Rückverfolgungspfad vom Feldhäcksler über das Bunkersilo bis hin zum Fütterungsprozess.

Durch die Verknüpfung von Qualität, Menge, Herkunft und Bestimmungsort kann jede Ladung Maissilage Teil einer dokumentierten und messbaren Datenkette werden.

1. Echtzeit-Qualitätsanalyse am Feldhäcksler

Der erste Schritt zur Rückverfolgbarkeit von Maissilage beginnt bereits beim Häckseln.

EVONIR analysiert den Erntegutfluss während der Ernte kontinuierlich direkt am Feldhäcksler. Dadurch können die Bediener die tatsächliche Nährstoffzusammensetzung der Maissilage direkt auf dem Feld überwachen, ohne nach der Einlagerung auf Laborergebnisse warten zu müssen.

Je nach Kulturpflanze und Kalibrierung kann EVONIR wichtige Parameter wie die folgenden messen:

Diese Informationen bieten Landwirten, Lohnunternehmern und Beratern während der Ernte einen Echtzeit-Überblick über die Variabilität der Ernteerträge. Anstatt das gesamte Feld als einheitliche Einheit zu betrachten, können Landwirte jeden geernteten Bereich entsprechend seiner tatsächlichen Qualität bewerten.

Dies ist insbesondere bei Maissilage von Bedeutung, da der Trockenmasse- und Stärkegehalt dort einen starken Einfluss auf die Gärung, die Lagerung und den Futterwert haben.

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2. Wiegen und Ertragsüberwachung: Verbindung von Quantität und Qualität

Um ein lückenloses Rückverfolgbarkeitssystem aufzubauen, müssen Qualitätsdaten mit Mengendaten verknüpft werden.

Dinamica Generale bietet Wägezellen für Futtermittelanhänger an, mit denen landwirtschaftliche Betriebe die Menge an Maissilage messen können, die von jedem Feld oder jedem Feldabschnitt geerntet wird. Auf diese Weise lässt sich das Erntegewicht mit den Qualitätsdaten von EVONIR verknüpfen, wodurch ein umfassenderes Bild sowohl des Ertrags als auch des Nährwerts gewonnen wird.

Jede Ladung kann mit einem digitalen Datensatz verknüpft werden, der Folgendes umfasst:

Wenn keine Anhängerwägung möglich ist, können die Systeme von Dinamica Generale Gewichtsdaten auch von der Betriebswaage erfassen. In diesem Fall wird der Ladewagen oder Lkw am Eingang des Betriebs oder vor der Befüllung des Silos gewogen, und das erfasste Gewicht wird Teil der Rückverfolgbarkeitskette.

Dadurch wird sichergestellt, dass die Ernte weiterhin mit der Ladung verknüpft bleibt, selbst wenn sich die Wiegestelle auf dem Hof und nicht direkt auf dem Anhänger befindet.

Das Ergebnis ist nicht nur eine Ertragskarte, sondern eine qualitätsbasierte Ertragsaufzeichnung, in der jede Ladung sowohl hinsichtlich ihres Gewichts als auch ihres Nährwerts dokumentiert wird.

3. Rückverfolgbarkeit der Ladung vom Feld bis zum Bunkersilo

Nach dem Häckseln wird die Maissilage mit Ladewagen, Anhängern oder Lkw vom Feldhäcksler zum Bunkersilo transportiert. Diese Transportphase ist von entscheidender Bedeutung, da Qualitätsinformationen leicht verloren gehen können, wenn die Ladung nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet ist.
Die Technologien von Dinamica Generale tragen dazu bei, die Verbindung zwischen dem Erntegut und den dazugehörigen Daten aufrechtzuerhalten.

Jede Ladung kann mit folgenden Elementen verknüpft werden:

  • das Feld oder die Zone, in der die Ernte stattfand;
  • die Daten des Feldhäckslers;
  • NIR-Qualitätsparameter;
  • Daten zur Anhängerverwiegung oder von der Waage;
  • Beförderungsdatum und -zeit;
  • Zielbunker oder Abschnitt des Bunkers.

Dadurch entsteht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit vom Feld bis zur Lagerung. Der Betrieb kann genau nachvollziehen, welches Material in jedes Bunkersilo gelangt ist, woher es stammt, wie viel geerntet wurde und wie das Qualitätsprofil zum Zeitpunkt der Ernte aussah.
Diese Informationen sind sowohl während der Erntearbeiten als auch später, wenn die Silage in die Futterration einfließt, von großem Wert.

4. Qualitätsorientierte Lagerung in Bunkersilos

Einer der Hauptvorteile der Rückverfolgbarkeit von Maissilage ist die Möglichkeit, die Lagerung in Bunkersilos nach Qualität zu organisieren.
Durch die Kombination von NIR-Echtzeitanalysen, Wiegedaten und GPS-Informationen kann jede Ladung anhand von Parametern wie Trockenmasse, Stärke und Ballaststoffen klassifiziert werden. Auf diese Weise kann der Betrieb entscheiden, wo die Silage gelagert werden soll und wie die verschiedenen Bereiche des Bunkersilos entsprechend den tatsächlichen Eigenschaften des Ernteguts verwaltet werden sollen.

Maissilage kann wie folgt verwaltet werden:

Dies hilft Landwirten und Beratern dabei, fundiertere Entscheidungen zu treffen, wenn sie den Silospeicher öffnen und das Silagefutter in die Fütterung einbeziehen. Anstatt Qualitätsunterschiede erst nach der Gärung oder während der Rationszubereitung festzustellen, verfügt der Betrieb bereits seit der Ernte über ein dokumentiertes Qualitätsprofil.
Eine qualitätsorientierte Lagerung ermöglicht eine gleichmäßigere Fütterung, eine bessere Rationsplanung und eine effizientere Nutzung des verfügbaren Futtermittels.

5. Von der Rückverfolgbarkeit von Silage bis zur Präzisionsfütterung

Die Rückverfolgbarkeit von Maissilage endet nicht am Bunkersilo.
Als einer der Hauptbestandteile von Milchviehrationen wirkt sich die Qualität der Maissilage unmittelbar auf die Fütterungsgenauigkeit, die Konsistenz der Rationen und die Leistung der Tiere aus. Durch die Kenntnis der Qualität der in jedem Bunker gelagerten Silage – einschließlich Trockenmasse, Stärke und Ballaststoffen – können Berater genauere Rationen zusammenstellen, während Landwirte die tägliche Fütterung kontrollierter gestalten können.
Bei Anbindung an den DTM – Daily TMR Manager – werden Erntedaten Teil einer umfassenderen Strategie zur Präzisionsfütterung.

Dies unterstützt:

Auf diese Weise sind die während der Maissilage-Ernte erhobenen Daten weit über den Feldbetrieb hinaus von Nutzen. Sie dienen als Grundlage für Entscheidungen zur Lagerung, zur Futterrationsplanung, zur Futterverwertung und zur Gesamtleistung des landwirtschaftlichen Betriebs.

Ein vernetzter Ansatz zur Rückverfolgbarkeit von Maissilage

Die Rückverfolgbarkeit von Maissilage setzt voraus, dass Felddaten, Maschinendaten, Qualitätsanalysen, Gewichtsangaben und Lagerentscheidungen miteinander verknüpft werden können.
Dinamica Generale unterstützt diesen Prozess durch komplementäre Technologien:

Durch die Kombination von NIR-Analyse, Wiegevorgang und digitaler Datenverwaltung lässt sich jede Ladung Maissilage von der Ernte bis zur Lagerung und von der Lagerung bis zum Futtermischer zurückverfolgen.

Für Dinamica Generale bedeutet die Rückverfolgbarkeit von Maissilage, die Ernte zu einer strategischen Datenquelle zu machen und dabei Feld, Bunker-Silo und Futtermischer miteinander zu vernetzen. Durch die Optimierung der Futterverwertung und der Fütterungsgenauigkeit trägt dies zu einer höheren Qualität von Milch und Produkten, einer besseren Futterverwertung und geringeren Emissionen bei.

Vom Feld bis zum Futter enthält jede Ladung wertvolle Informationen.

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